Forexblog

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Die vielfältigen Wege von Geldanlagen

Unter Geldanlagen versteht man eine Investition von Geldbeträgen zur Gewinnsteigerung. Hierbei gibt es vielfältige Möglichkeiten. So kann man Geld als Direktinvestition anlegen, ein Sparprodukt einer Bank erwerben oder dem Kapitalmarkt, beispielsweise durch Aktien, zur Verfügung stellen. Welche Form der Geldanlage für einen am besten geeignet ist, hängt zum Einen von der Kapitalmenge, dem erwünschten Wertzuwachs und von den Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel der Zugriff auf das Geld, ab.

Wer einen schnellen Zugriff auf sein Geld wünscht, der sollte ein Tagesgeldkonto eröffnen.Der Vorteil an dieser Geldanlage ist die Flexibilität des Kunden. So kann man jederzeit auf den Gesamtbetrag zugreifen oder aber das Tagesgeldkonto ohne Kündigungsfrist kündigen. Prinzipiell funktioniert das Tagesgeldkonto, wie ein normales Konto, nur dass kein regulärer Zahlungsverkehr möglich ist und man hohe Zinssätze auf seine Geldanlage bekommt. Man kann jedoch Geld einzahlen und auch wieder auszahlen. Je länger man sein Geld jedoch anlegt, desto höher sind im Endeffekt auch die Gewinne.

Eine weitere Möglichkeit ist die Geldanlage auf ein Festgeldkonto. Hier kann man, wie der Name bereits erahnt, jedoch nicht einfach auf sein Geld zugreifen, sondern vereinbart im Vorfeld eine feste Laufzeitdauer, die in Regel zwischen einem und 72 Monaten liegt. Festgeldkonten bieten den Kunden eine hohe Sicherheit und Planbarkeit, da ein fester Zinssatz garantiert wird.

Auch wenn ein Bausparvertrag heute ein leicht konservatives Image beinhaltet, so ist dies eine weitere gute Möglichkeit sein Geld langfristig anzulegen. Hierbei wird bei Vertragsabschluss eine Gesamtsumme und ein Mindestbetrag vereinbart, welcher in einer festgesetzten Frist erreicht werden muss. Wurde die Mindestsumme im festgelegten Zeitraum angespart, so wird einem die Gesamtsumme mit einem Darlehensanteil ausgezahlt. Die Zinssätze eines Bausparvertrags bieten dem Kunden Planungssicherheit und ermöglichen die Auszahlung einer hohen Summe, zum Beispiel als Finanzierung für ein Eigenheim.

Natürlich gibt es noch weitere Wege Geld anzulegen. Egal für was man sich entscheidet, an erster Stelle steht immer eine gründliche Recherche und der Vergleich von Konditionen der verschiedenen Anbieter. Mehr zum Thema gibt es auf GELD.de, dem Portal für Ihre Finanzen.

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Autor: admin, 1. Mai 2011, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Pharmariese Merck erlebt Rückschlag

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat sich gegenüber die Zulassung des neuen Medikamentes gegen Multiple Sklerose von Merck negativ geäußert und könnte somit dem Konzern somit die Zulassung vor der EU versagen. Der Vorteil der neuen Medikamente sei die Tablettenform. Bisher mussten sich Erkrankte die Substanz spritzen. Bereits in den Vereinigten Staaten wurde der Antrag auf Zulassung des Medikamentes Cladribin bei der FDA nicht akzeptiert, obwohl eine Zulassung in Australien und Russland besteht.

Was für den einen großes Pech und eventuelle Umsatzeinbußen zur Folge hat, ist für den anderen Glück. Mitunter konnte der schweizerische Pharmakonzern Novartis seine Multiple Sklerose Pille Gilenya eine Zulassung auf dem amerikanischen Markt verzeichnen. Die Entscheidung über die Zulassung von Gilenya für Europa steht im Jahr 2011 an.

Insgesamt soll der Markt um diese seine Multiple Sklerose Pillen einen Marktwert von ungefähr zehn Milliarden Dollar beinhalten. Eine beachtliche Summe, von der sicherlich jeder Pharmakonzern profitieren möchte.

Obwohl das europäische Expertengremium nur Empfehlungen ausspricht, richten sich die meisten Zulassungen danach. Dennoch bleibt dem Pharmariesen Merck noch die Möglichkeit, Widerspruch gegen diese Empfehlung einzureichen, was im Anbetracht der Tatsache sicherlich nachholen wird. Immer wieder gab es in den letzten Jahren erhebliche Rückschritte für Merck. Beispielsweise wurde das Krebsmedikament Erbitux in Europa nicht zugelassen. Auch die klinischen Studien zum Lungenkrebs-Impfstoff wurden eingefroren. Als Gründe wurden die schweren Nebenwirkungen angeführt. Mitunter konnte bei einer Testperson eine Gehirnentzündung festgestellt werden, die auf die Behandlung mit dem Lungenkrebs-Impfstoff zurückzuführen ist.

Da die Erwartungen auf eine positive Beurteilung sehr hoch waren, wurden die Aktien des Pharmariesen erheblich abgestraft. Eine Zulassung der Multiple Sklerose Pillen Cladribin sei nicht vor dem Jahr 2012 zu erwarten. Im Gegenzug nahmen die Aktienwerte von Novartis an Fahrt auf.

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Autor: admin, 24. Sep 2010, Rubrik: News, 1 Kommentar


Hypo Real Estate immer wieder für einen Skandal gut

Nach allgemeinen Presseangaben gibt es im Hause der Hypo Real Estate mal wieder einen kleinen Skandal. Es erscheint so, als wenn dort kein Fettnapf ausgelassen wird. Diesmal soll es sich um Bonuszahlen für die Bankmanager der Hypo Real Estate in Millionenhöhe handeln, die nach den Richtlinien des Finanstabilisierungsfonds eigentlich ausgeschlossen sein sollten. Diese besagen nämlich, dass die Bankenmanager sobald eine Bank mit staatlichen Hilfen unterstützt wird, nur noch 500.000 Euro an Gehältern ausgezahlt bekommen. Im Fall der Hypo Real Estate Chefin sollen es allein im Jahr 2009 ungefähr 25 Millionen Euro gewesen sein, die ausgezahlt worden. Tja, soll man die dame jetzt beglückwünschen? So genau lässt sich das ja nicht festlegen. Obwohl es auf der einen Seite schon ziemlich dreist ist, eine so hohe Summe anzunehmen, wenn man weiß, dass der Verlust der Hypo Real Estate bei 2,2 Milliarden Euro lag.

Erschwerdend hinzu kommt, dass erst vor kurzem die Hypo Real Estate noch einmal weitere 40 Milliarden Euro an Staatshilfen zugesprochen bekommen hat. Sicherlich übersteigt diese Summe das Gehalt der Hypo Real Estate Chefin um ein vielfaches und fällt daher nicht so genau ins Gewicht, dennoch ist sie nicht die einzige, die ein erhöhtes Gehalt erhalten hat. Vielen weiteren Bankenmanagern der Hypo Real Estate geht es ähnlich. Teilweise wurden auch an sie Gehaltszahlungen in Millionenhöhe ausgezahlt. Da bleibt einem ja schon fast die Spucke weg. Zumal man bedenken muss, wie die Sparpläne der deutschen Regierung gegenüber der deutschen Bevölkerung aussieht. Da kann man schon mehr als ärgerlich werden und man fragt sich sicherlich nicht, ob diese Menschen noch alles klar sehen oder ob sie vielleicht auf einem anderen Planeten leben.

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Autor: admin, 18. Sep 2010, Rubrik: News, Kommentare schreiben


Das Jammern über die Kreditkrise

Immer noch kann man das Stöhnen der Marktteilnehmer hören, wenn es darum geht über die Schuldenkrise zu debattieren. Wie konnte nur ein solcher Tsunami über die Wirtschaft rollen, wie konnte es soweit kommen.

Es ist schon eine seltsame Fügung, denn betrachtet man sich die Menschen genauer, mit denen man über die Schuldenkrise spricht, wird einem vieles bewusst. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Gesprächspartner in der Bankenbranche tätig ist, oder nicht.

Eine große Anzahl von diesen Menschen haben mindestens einen Dispokredit zu ihrem Girokonto. Die Meisten besitzen ein Auto, welches sicherlich nicht bar bezahlt wurde, sondern auf Kredit. Einige haben sogar ein Haus, welches auf Kredit finanziert wurde. Und manche zücken beim Einkaufen keine EC-Karte sondern eine Kreditkarte. Aber das nur mal so angemerkt.

Wie kann es also nun dazu kommen, dass es überhaupt eine Kreditkrise gibt. Die bösen Banken haben schließlich alles verzockt. Die schmeißen mit dem Geld nur so um sich, mit dem Geld, welches sie nicht besitzen. Doch hat den Menschen eigentlich niemand aufgezeigt, dass sie ein Teil der Schuldenkrise sind. Zumindest die, die wirklich alles auf Kredit finanzieren. Doch solange sie jammern, vergessen sie ihr eigenes Handeln und reflektieren es nicht, schließlich haben sie bei den Banken dementsprechende Sicherheiten hinterlegt. Doch was die Bank mit einem Auto, bei dem die Raten nicht mehr bezahlt werden können. Sie stattet bestimmt nicht den Schalterbeamten damit aus, sondern sie versucht es gewinnbringend zu verkaufen. Doch wenn das auch nicht funktioniert, bleibt die Bank auf den Kosten sitzen und irgendwann zahlt die Allgemeinheit. Doch dann ist das Gejammer noch größer. Gut, dass ich mich davon freisprechen kann. Ich gebe nur soviel Geld aus, wie mir zur Verfügung steht und trage damit eine Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber.

Happy Trading!

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Autor: admin, 10. Sep 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Wahnsinnswoche für Apple

Mittlerweile darf man mit stolzer und geschwellter Brust zugeben, dass man ein Apple Jünger ist. Vor ein paar Jahren war das noch nicht der Fall. Zu dem Zeitpunkt war mir das jedoch relativ egal, da die Produkte von Apple schon immer eine Faszination auf mich hatten.

Eigentlich ist es ganz einfach. Kaufen – anschalten – fertig.

Diese ewige Suche nach irgendwelchen Updates oder Treibern war mir bei Microsoft schon immer zuwider. Also erfreue ich mich schon seit längeren an Apple. Nur ein kleines Übel gab es immer. Das Apple iTunes, woran ich schon immer verzweifelte.

So war es für mich auch nichts ungewöhnliches, dass ich mal wieder den Nachrichtenticker betrachtete und den Live Stream zur dieswöchigen Präsentation verfolgte. Und ich sollte Recht behalten, den es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Eigentlich hatte ich gedacht, da kann nicht mehr viel kommen. Doch Steve Jobs lässt sich mit seiner Mannschaft immer wieder was Neues einfallen um die Anleger, die Presse und auch mich zu überraschen.

Die größte Überraschung ist für mich der iPod Nano, welcher erst einmal in der Größe ernorm abgespeckt hat und dazu noch einen Touchscreen erhält. Ebenso finde ich es verblüffent, dass man mit dem neuen iPod touch nur noch ein spezielles App benötigt, um mit anderen iPhones oder iPod touch via Video kommunizieren kann. Auch das Musik Twitter Ping bin ich auch schon gespannt. Bisher funktioniert der Dienst leider bei mir nicht, oder ich weiß wie immer mal wieder nicht, wie es funktioniert. Bevor ich es vergesse, es gibt auch noch eine neue Version von Apple TV. Ja, da lohnt es sich schon wieder ein paar Apple Aktien zu besitzen. Es hätte schlimmer kommen können.

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Autor: admin, 3. Sep 2010, Rubrik: Analysen, Kommentare schreiben


Börsentalk- Live mit anderen über Aktien diskutieren

vergessen Sie Foren oder Chats! Jetzt kommt der Börsentalk von Boersenpoint.de. Im Börsentalk kann der User ohne Anmeldung und komplett kostenlos mit anderen Börsianern über die Börse sprechen. Es muss lediglich eine kostenlose Software installiert werden und schon geht’s los. Zur Installation gibt es eine ausführliche Anleitung auf Boersenpoint.de. Das Börsenportal bietet den Usern neben dem Börsentalk auch ein Börsenspiel, ein Börsenforum und einen interessanten Börsenblog an. Damit bietet Boersenpoint dem interessierten Investor alles was ein modernes Portal haben sollte. Es wird großer Wert auf Qualität gelegt und Benutzerfreundlichkeit ist eine der höchsten Maxime von Boersenpoint. Versuchen Sie den Börsentalk aus, es wird Ihnen sicherlich viel Spaß machen mit anderen Usern über die Wirtschaft zu philosophieren. Sie können sich einen Avatar erstellen und benötigen lediglich ein Mikrofon und ein Kopfhörer oder ein Headset.
Also warten Sie nicht lange, probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst. Bei Fragen steht Ihnen ein freundlicher Support zur Verfügung und auch die Initiatoren Martin Brosy und Julian Richter stehen Ihnen bei Fragen kompetent zur Seite.

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Autor: admin, 3. Sep 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Risikotoleranz gestiegen?

Zitat: „Die Korrelation zwischen Eurokurs und Aktienmärkten sei im Moment stark ausgeprägt, meint Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba). Haupttreiber des Eurokurses sei noch immer die wahrgenommene Risikoaversion der Marktteilnehmer.“ Quelle: Dow Jones

Doch liegt es einzig und allein daran? Sehen die konjunkturellen Indikatoren für die USA nicht weit weniger als viel versprechend aus? Zumindest wird sich der Devisenmarkt an den neuen Impulsen aus den Staaten richten, da der private Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP veröffentlicht wird. Erst am Freitag werden die offiziellen Zahlen zum amerikanischen Arbeitsmarkt folgen.

Einige Analysten dürften für das Währungspaar EUR/USD eine Unterstützung bei 1,2605 USD sehen. Wird diese Unterstützung durchbrochen, wäre die Nächste im Bereich der 1,2589 USD und 1,2520 USD zu sehen. Widerstände sind bei 1,2780 USD und 1,2923 USD.

Der japanische Yen hat sich gegenüber dem Dollar abgeschwächt, obwohl der Yen dennoch weiterhin sein hohes Niveau zu halten scheint. Trotz verschiedener Maßnahmen scheint es der japanischen Notenbank nicht zu gelingen, die Verkäufe des Dollars zu stoppen und die Käufe des Yen einzudämmen.

Der EUR soll sich gegenüber dem GBP weiterhin auf einer Rally befinden. Bereits im gestrigen Handelsverlauf konnte der Euro förmlich nach oben ausgehend vom Tief gestern Morgen bei 0,8171 bis auf 0,8265 heute Morgen klettern.Die Konjunktursorgen sind derzeitig ausschlaggebend für die Nervosität am Markt. Jeder scheint wieder einmal Angst vor dem September zu haben, da in der Vergangenheit im September für den Markt nicht gerade heilvolle Dinge passiert sind.
wichtige Termine für heute:

• 09:55 – DE Einkaufsmanagerindex August
• 10:00 – EU Einkaufsmanagerindex Eurozone August
• 13:00 – US MBA Hypothekenanträge (Woche)
• 14:15 – US ADP-Arbeitsmarktbericht August
• 16:00 – US ISM Index August
• 16:00 – US Bauausgaben Juli
• 16:30 – US EIA Ölmarktbericht (Woche)

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Autor: admin, 1. Sep 2010, Rubrik: Trading, Kommentare schreiben


Umsatzaussichten bei Intel getrübt

Der amerikanische Chiphersteller Intel hat seine Umsatzprognose für das laufende Quartal gesenkt. Das mag an dem niedrigen Interesse nach PCs liegen. Nach eigenen Angaben erwartet der Chiphersteller Intel im dritten Jahresviertel einen Umsatz von 10,8 Milliarden US-Dollar, obwohl Intel erst vor kurzem ein Rekordquartal mit einem Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar verzeichnen konnte.

Bislang hatte der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden US-Dollar erwartet.

Die gefallene Nachfrage an PCs könnte mit der rasanten Entwicklung am mobilen, androiden Markt zusammenhängen oder am gefallenen Konsum in den Vereinigten Staaten. Der Aktienwert musste zunächst im Handelsverlauf auf den niedrigsten Stand seit Juli 2009 nachgeben, dennoch konnte er später um 0,4 Prozent auf 18,26 Dollar zulegen. Der Schock hilet sich bei den meisten Anleger in Grenzen, weil schon viele Marktteilnehmer bereits von einem Abebben des PC Marktes ausgegangen waren und den Konzern langfristig für stabil befinden.

Gute Nachrichten gibt es für Intel dennoch. Der Halbleiterkonzern Infineon könnte noch am Wochenende mit Intel über die Zukunft der Handysparte entscheiden. Obwohl die Handysparte von Infineon jahrelang Verluste einfuhr, könnte Intel mit der Akquisition in den Markt um die Smartphones einsteigen. Bisher war Intel in dieser Sparte nur wenig vertreten. Insgesamt soll die Handysparte für einen Preis von 1,5 Milliarden US-Dollar zum Verkauf stehen.

Zuletzt hatte der Chiphersteller Intel angekündigt den amerikanischen Sicherheitssoftware Spezialisten McAffee übernehmen zu wollen. Das würde mit einer weiteren Übernahme der Handysparte von Infineon zusammen passen. Sicher ist, dass sich Intel im Markt breiter aufstellen will, um somit der Konkurrenz entgegen treten zu können. Somit sind die langfristigen Aussichten von Intel wohl wirklich nicht so schlecht, wie man auf den ersten Blick vielleicht annehmen möchte.

Also wünsche ich mal wieder: Happy Trading!

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Autor: admin, 27. Aug 2010, Rubrik: Analysen, Kommentare schreiben


Bieterkampf um 3Par

Es gibt Marktteilnehmer die übernehmen mit einfachen Mitteln ein anderes Unternehmen. Erst zuletzt bei Google und der Übernahme der Firma hinter like.com geschehen. Weiterhin gibt es Unternehmen, die schrecken vor einer feindlichen Übernahme nicht zurück. Ähnlich dem Fall von BHP Biliton und dem Übernahmekandidaten Potash. Und dann gibt es noch Unternehmen, welche so auf ein anderes Unternehmen versessen sind, dass es sogar zu einem Bieterstreit kommen kann. So wie in dem Fall Dell und Hewlett Packard. Beide Firmen möchten den Speicherspezialisten 3Par übernehmen und erhöhen immer wieder die ihre Angebote an 3Pa. Hatte der Hardwarehersteller Dell noch vor wenigen Tagen für die Übernahme 1,2 Milliarden Dollar geboten, so hatte Hewlett Packard das Angebot gegenüber 3Pa auf 1,6 Milliarden Dollar erhöht.

Da kann man Google nur zu seinem Schnäppchen gratulieren, hatte man dort nur schlappe 100 Millionen Dollar für like.com bezahlt. Aber warum sind alle so heiß auf 3Par? Die Firma ist Spezialist für Internet-Speicherlösungen und daher besonders interessant für Hewlett Packard, da HP bereits im Speichergeschäft tätig ist. 3Par ist ein Anbieter von virtualisierten und auch mehrstufigen Storage-Arrays, die für Cloud-Computing, die in den nächsten Jahren einen enormen Wachstumsmarkt verzeichnen wird, entwickelt wurden. Dabei ist die Produktpalette von 3Par hauptsächlich an Anbieter von Rechnerleistungen, sowie Web-2.0-Unternehmen und Behörden konzipiert. Die meisten dieser Kunden benötigen eine Verbesserung ihrer eigenen Server und Storage-Systeme. Weiterhin sparen die Systeme von 3Par die Kosten und den Aufwand für das IT_ Management. Da Hewlett Packard über ein größeres internationales Netzwerk verfügt, ist es nicht abwägig, dass HP den Zuschlag zur Übernahme erhält. Doch Dell wird sich sicherlich nicht so einfach geschlagen geben, obwohl
Hewlett Packard mit seinem Angebot den Aktienkurs von 3Par mehr als verdoppeln hatte können.

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Autor: admin, 24. Aug 2010, Rubrik: Analysen, News, Kommentare schreiben


Was soll das Steuersäckchen füllen?

Die Steuereinahmen für Bund und Länder sind im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent gesunken. Das Aufkommen aus Lohnsteuer sank um 6,5 Prozent. „Dieser Rückgang wird durch die zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Steuerentlastungen und die Anhebung der Kindergeldsätze verursacht”, erklärte das Bundesfinanzministerium. Vielleicht liegt es auch an den vielen Arbeitslosen in Deutschland.

Doch die Hilfe naht von Google. Schon seid einiger Zeit wird das Google Street View aufs heftigste kritisiert. Nun haben findige Politiker eine Idee, die zugleich zwei Fliegen mit einer Klappe trifft. Für jeden Bürger könnte Google einen Euro an die jeweiligen Kommunen zahlen. Eine Art Nutzungsgebühr, da Google die entstandenen Fotos von den Straßenzügen kommerziell nutzt. Der Internetkonzern dürfte eine solche Gebühr sicherlich nicht gut dem Schmecken, dafür aber den staatlichen Steuersäckchen.

Derzeitig hat es die deutsche Bundesregierung nicht einfach. Hatten sich erst am letzten Wochenende die Energieriesen gegen die geplante Energiesteuern bzw. Brennelementesteuer ausgesprochen und mit Abschaltung der Atomkraftwerke gedroht, kommt jetzt erweiterter Widerstand gegen die Reformen. Viele betrachten die geplante Brennelementesteuer als eine Art zweite Ökosteuer.

Von der Seite kann man das natürlich auch betrachten. “Eine Politik, die darauf setzt, den Haushalt mit neuen Energiesteuern zu sanieren, blockiert die notwendigen Investitionen in die Zukunft“ so und so ähnlich soll die große Anzeigenkampagne verschiedener Gegner der Brennelementesteuer aussehen. Jetzt müssen die Energieunternehmen endlich einmal Verantwortung für ihr Handeln tragen. Persönlich finde ich die Brennelementesteuer gar nicht mal so schlecht. Man hätte sie schon viel früher einführen sollen. Die Kosten der Lagerung oder der Entsorgung müssen schließlich auch irgendwie getragen werden. Das könnte man ja wunderbar miteinander ausgleichen. Stellt sich die Frage, warum die Energieriesen keine Brennelementesteuer zahlen möchten? Haben die vielleicht was zu verbergen oder machen sie dann zu wenig Gewinn?

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Autor: admin, 20. Aug 2010, Rubrik: News, Kommentare schreiben


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