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Risiko – und Money Management – Die Basis für den Erfolg im Devisenhandel

USA exchange rates © vinnstock - Fotolia

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Wenn Sie als Forex Trader den Devisenhandel ernsthaft betreiben wollen, dann kommen Sie gleich zu Beginn um eine der wichtigsten Komponenten nicht herum. Sie müssen von Beginn an wissen, wie viel von Ihrem Geld Sie für den Devisenhandel einsetzen können, und wie Sie es einsetzen, damit auch eintretende Verluste den langfristigen Erfolg nicht gefährden.

Das Kapital bestimmt die Größe der Position

Natürlich ist es verlockend, in eine sicher geglaubte Position, mit einem großen Teil des Eigenkapitals einzusteigen um den möglichen Gewinn zu maximieren. Die Methode hat aber auch den umgekehrten Effekt, dass sie auch den möglichen Verlust maximiert. Beherzigen Sie die goldene Regel im Devisenhandel nie mehr als 1–2% ihres vorhandenen Eigenkapitals für eine Position zu verwenden. Dies bedeutet, dass der Verlust bei einem Eigenkapital von 10.000 Euro maximal 200 Euro betragen wird, und auch eine Serie verlustbringender Positionen, der sogenannte Drawdown, das Eigenkapital nicht ernsthaft gefährdet.

Grenzen setzen und dabei den Hebel beachten

Wenn Sie eine Position eröffnen, müssen Sie in diesem Moment auch wissen, bei wie vielen Pips Verlust Ihr Stop/Loss greifen muss. Hierbei spielt der verwendete Hebel eine maßgebliche Rolle, erhöhen sich doch Verlust und Gewinn pro Pip, je höher der Verwendete Hebel ist. Bedenken Sie immer, dass mögliche höhere Gewinne, durch einen großen Hebel, auch mögliche höhere Verluste bedeuten. Vor diesem Hintergrund ist zu überlegen, ob nicht ein Broker gewählt werden sollte, der keinen sehr hohen Hebel anbietet, um nicht der Versuchung zu erliegen mit einem Hebel von 1:500 oder höher zu handeln. Der Schweizer Broker CornérTrader, zum Beispiel, bietet für den Devisenhandel einen maximalen Hebel von 1:100 an. Vergessen Sie dabei auch nicht, dass je höher der Hebel ist, umso niedriger die Ausschläge in ausfallen dürfen, um nicht die Grenze von maximalen 2% Verlust zu erreichen.

Mögliche Verluste an Kursziel und erwarteten Gewinnen ausrichten

Das zweite wichtige Element für erfolgreiche Trader ist die Bestimmung der Positionen über ein positives Chance/Risiko Verhältnis (CRV). Bevor Sie eine Position eröffnen, sollten Sie festlegen, z.B. anhand einer Widerstandslinie, wo das mögliche Kursziel für die Position liegt und entsprechend legen Sie den “Take Profit“ fest, der die Position bei Erreichen des Kursziels automatisch schließt. Von diesem Kursziel ausgehend bestimmen Sie nun den Wert, an dem Sie Ihren Stop/Loss setzen. Hierbei sollte der “Take Profit“ immer ein Positives Verhältnis gegen über dem Stop/Loss haben, um auch bei ausgeglichenen Verlust/Gewinn Positionen noch einen positiven Erwartungswert zu haben.
Ein Beispiel: Sie eröffnen in einer Woche eine Position zehn Positionen. Fünf der Positionen erreichen Ihr Kursziel, und schließen mit einem Gewinn von 100 Euro, also einem Gesamtgewinn von 500 Euro. Die fünf Verlust-Positionen erreichen aber den Stop/ Loss mit einem Verlust von 120 Euro, was in der Summe 600 Euro Verlust, und für die 10 Positionen in dieser Woche, trotz in den Positionen ausgeglichenem Verlust/Gewinn Verlust Verhältnis, einen Verlust von 100 Euro.

Als Faustregel können Sie hierfür ein Verlust/Gewinn Verhältnis von 1/1,5 oder besser veranschlagen, abhängig von der Volatilität des Marktes.

Abschließend lässt sich sagen, das der Devisenhandel zwar mit hohen Risiken behaftet ist, die sich aber, durch das unbedingte Einhalten wichtiger Regeln, in einem recht hohen Maß kontrollieren lassen.

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Geschrieben von admin, 5. Nov 2014, Rubrik: Allgemein, Trading, Kommentare schreiben


Risikotoleranz gestiegen?

Zitat: „Die Korrelation zwischen Eurokurs und Aktienmärkten sei im Moment stark ausgeprägt, meint Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba). Haupttreiber des Eurokurses sei noch immer die wahrgenommene Risikoaversion der Marktteilnehmer.“ Quelle: Dow Jones

Doch liegt es einzig und allein daran? Sehen die konjunkturellen Indikatoren für die USA nicht weit weniger als viel versprechend aus? Zumindest wird sich der Devisenmarkt an den neuen Impulsen aus den Staaten richten, da der private Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP veröffentlicht wird. Erst am Freitag werden die offiziellen Zahlen zum amerikanischen Arbeitsmarkt folgen.

Einige Analysten dürften für das Währungspaar EUR/USD eine Unterstützung bei 1,2605 USD sehen. Wird diese Unterstützung durchbrochen, wäre die Nächste im Bereich der 1,2589 USD und 1,2520 USD zu sehen. Widerstände sind bei 1,2780 USD und 1,2923 USD.

Der japanische Yen hat sich gegenüber dem Dollar abgeschwächt, obwohl der Yen dennoch weiterhin sein hohes Niveau zu halten scheint. Trotz verschiedener Maßnahmen scheint es der japanischen Notenbank nicht zu gelingen, die Verkäufe des Dollars zu stoppen und die Käufe des Yen einzudämmen.

Der EUR soll sich gegenüber dem GBP weiterhin auf einer Rally befinden. Bereits im gestrigen Handelsverlauf konnte der Euro förmlich nach oben ausgehend vom Tief gestern Morgen bei 0,8171 bis auf 0,8265 heute Morgen klettern.Die Konjunktursorgen sind derzeitig ausschlaggebend für die Nervosität am Markt. Jeder scheint wieder einmal Angst vor dem September zu haben, da in der Vergangenheit im September für den Markt nicht gerade heilvolle Dinge passiert sind.
wichtige Termine für heute:

• 09:55 – DE Einkaufsmanagerindex August
• 10:00 – EU Einkaufsmanagerindex Eurozone August
• 13:00 – US MBA Hypothekenanträge (Woche)
• 14:15 – US ADP-Arbeitsmarktbericht August
• 16:00 – US ISM Index August
• 16:00 – US Bauausgaben Juli
• 16:30 – US EIA Ölmarktbericht (Woche)

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Geschrieben von admin, 1. Sep 2010, Rubrik: Trading, Kommentare schreiben


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