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Archiv der Kategorie ‘Analysen‘

Wahnsinnswoche für Apple

Mittlerweile darf man mit stolzer und geschwellter Brust zugeben, dass man ein Apple Jünger ist. Vor ein paar Jahren war das noch nicht der Fall. Zu dem Zeitpunkt war mir das jedoch relativ egal, da die Produkte von Apple schon immer eine Faszination auf mich hatten.

Eigentlich ist es ganz einfach. Kaufen – anschalten – fertig.

Diese ewige Suche nach irgendwelchen Updates oder Treibern war mir bei Microsoft schon immer zuwider. Also erfreue ich mich schon seit längeren an Apple. Nur ein kleines Übel gab es immer. Das Apple iTunes, woran ich schon immer verzweifelte.

So war es für mich auch nichts ungewöhnliches, dass ich mal wieder den Nachrichtenticker betrachtete und den Live Stream zur dieswöchigen Präsentation verfolgte. Und ich sollte Recht behalten, den es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Eigentlich hatte ich gedacht, da kann nicht mehr viel kommen. Doch Steve Jobs lässt sich mit seiner Mannschaft immer wieder was Neues einfallen um die Anleger, die Presse und auch mich zu überraschen.

Die größte Überraschung ist für mich der iPod Nano, welcher erst einmal in der Größe ernorm abgespeckt hat und dazu noch einen Touchscreen erhält. Ebenso finde ich es verblüffent, dass man mit dem neuen iPod touch nur noch ein spezielles App benötigt, um mit anderen iPhones oder iPod touch via Video kommunizieren kann. Auch das Musik Twitter Ping bin ich auch schon gespannt. Bisher funktioniert der Dienst leider bei mir nicht, oder ich weiß wie immer mal wieder nicht, wie es funktioniert. Bevor ich es vergesse, es gibt auch noch eine neue Version von Apple TV. Ja, da lohnt es sich schon wieder ein paar Apple Aktien zu besitzen. Es hätte schlimmer kommen können.

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Geschrieben von admin, 3. Sep 2010, Rubrik: Analysen, Kommentare schreiben


Umsatzaussichten bei Intel getrübt

Der amerikanische Chiphersteller Intel hat seine Umsatzprognose für das laufende Quartal gesenkt. Das mag an dem niedrigen Interesse nach PCs liegen. Nach eigenen Angaben erwartet der Chiphersteller Intel im dritten Jahresviertel einen Umsatz von 10,8 Milliarden US-Dollar, obwohl Intel erst vor kurzem ein Rekordquartal mit einem Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar verzeichnen konnte.

Bislang hatte der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden US-Dollar erwartet.

Die gefallene Nachfrage an PCs könnte mit der rasanten Entwicklung am mobilen, androiden Markt zusammenhängen oder am gefallenen Konsum in den Vereinigten Staaten. Der Aktienwert musste zunächst im Handelsverlauf auf den niedrigsten Stand seit Juli 2009 nachgeben, dennoch konnte er später um 0,4 Prozent auf 18,26 Dollar zulegen. Der Schock hilet sich bei den meisten Anleger in Grenzen, weil schon viele Marktteilnehmer bereits von einem Abebben des PC Marktes ausgegangen waren und den Konzern langfristig für stabil befinden.

Gute Nachrichten gibt es für Intel dennoch. Der Halbleiterkonzern Infineon könnte noch am Wochenende mit Intel über die Zukunft der Handysparte entscheiden. Obwohl die Handysparte von Infineon jahrelang Verluste einfuhr, könnte Intel mit der Akquisition in den Markt um die Smartphones einsteigen. Bisher war Intel in dieser Sparte nur wenig vertreten. Insgesamt soll die Handysparte für einen Preis von 1,5 Milliarden US-Dollar zum Verkauf stehen.

Zuletzt hatte der Chiphersteller Intel angekündigt den amerikanischen Sicherheitssoftware Spezialisten McAffee übernehmen zu wollen. Das würde mit einer weiteren Übernahme der Handysparte von Infineon zusammen passen. Sicher ist, dass sich Intel im Markt breiter aufstellen will, um somit der Konkurrenz entgegen treten zu können. Somit sind die langfristigen Aussichten von Intel wohl wirklich nicht so schlecht, wie man auf den ersten Blick vielleicht annehmen möchte.

Also wünsche ich mal wieder: Happy Trading!

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Geschrieben von admin, 27. Aug 2010, Rubrik: Analysen, Kommentare schreiben


Bieterkampf um 3Par

Es gibt Marktteilnehmer die übernehmen mit einfachen Mitteln ein anderes Unternehmen. Erst zuletzt bei Google und der Übernahme der Firma hinter like.com geschehen. Weiterhin gibt es Unternehmen, die schrecken vor einer feindlichen Übernahme nicht zurück. Ähnlich dem Fall von BHP Biliton und dem Übernahmekandidaten Potash. Und dann gibt es noch Unternehmen, welche so auf ein anderes Unternehmen versessen sind, dass es sogar zu einem Bieterstreit kommen kann. So wie in dem Fall Dell und Hewlett Packard. Beide Firmen möchten den Speicherspezialisten 3Par übernehmen und erhöhen immer wieder die ihre Angebote an 3Pa. Hatte der Hardwarehersteller Dell noch vor wenigen Tagen für die Übernahme 1,2 Milliarden Dollar geboten, so hatte Hewlett Packard das Angebot gegenüber 3Pa auf 1,6 Milliarden Dollar erhöht.

Da kann man Google nur zu seinem Schnäppchen gratulieren, hatte man dort nur schlappe 100 Millionen Dollar für like.com bezahlt. Aber warum sind alle so heiß auf 3Par? Die Firma ist Spezialist für Internet-Speicherlösungen und daher besonders interessant für Hewlett Packard, da HP bereits im Speichergeschäft tätig ist. 3Par ist ein Anbieter von virtualisierten und auch mehrstufigen Storage-Arrays, die für Cloud-Computing, die in den nächsten Jahren einen enormen Wachstumsmarkt verzeichnen wird, entwickelt wurden. Dabei ist die Produktpalette von 3Par hauptsächlich an Anbieter von Rechnerleistungen, sowie Web-2.0-Unternehmen und Behörden konzipiert. Die meisten dieser Kunden benötigen eine Verbesserung ihrer eigenen Server und Storage-Systeme. Weiterhin sparen die Systeme von 3Par die Kosten und den Aufwand für das IT_ Management. Da Hewlett Packard über ein größeres internationales Netzwerk verfügt, ist es nicht abwägig, dass HP den Zuschlag zur Übernahme erhält. Doch Dell wird sich sicherlich nicht so einfach geschlagen geben, obwohl
Hewlett Packard mit seinem Angebot den Aktienkurs von 3Par mehr als verdoppeln hatte können.

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Geschrieben von admin, 24. Aug 2010, Rubrik: Analysen, News, Kommentare schreiben


Ausblick für die zweite Jahreshälfte

Die Bilanzzahlen und die Berichtssaison für das zweite Quartal 2010 sind abgeschlossen. Während sich Deutschland von der Krise erholt, scheinen die Konjunktursorgen weiterhin die Anleger zu erschrecken und Vorsicht walten zu lassen.

Die meisten Firmen konnten in der Krise kosten senken und die Produktivität steigern. Die meisten Industrieunternehmen konnten die Gewinnerwarten der Analysten übertreffen. Besonders stark waren die Bilanzen der IT-Unternehmen und die der Autobauer. Aber auch die Finanzbranche kam nach einer langen Durststrecke gut voran. Nun ergibt sich die Frage, wie es weiter laufen wird.

Zunächst einmal sieht es positiv aus. Normalerweise sind die meisten Quartalszahlenergebnisse bereits an den Börsen eingepreist. Das heißt nicht, dass die Aktienmärkte nicht auf das tägliche Marktgeschehen reagieren. Hier spielt die Psychologie der Marktteilnehmer eine große Rolle. Langfristig gesehen könnte man dennoch davon ausgehen, dass sich die internationalen Aktienmärkte wieder beruhigen. Gerade im Technologiesektor wird es zwar zu einem erbitterten Wettbewerbskampf kommen, allerdings auch um eine Markterweiterung. Viel versprechend sehen dabei der Telekommunikationssektor, die Softwarekomponenten und die Hardwareprodukte aus. Das mag sicherlich an der erhöhten Nachfrage der Smartphones und mobilen Geräte liegen.

Auch die Gesundheitsbranche scheint sich einiges zu bewegen. Ein besonderes Augenmerk sollte man daher auf Johnson & Johnson und Baxter legen. Johnson & Johnson konnte als einer der wenigen Unternehmen zwei neue Anleihen aufnehmen, die jeweils zu 550 Millionen US-Dollar bewertet sind.

Ein weiteres Highlight dürfte der erneute Börsengang des amerikanischen Autobauers General Motors werden. Die Konzernspitze plant den größten Börsengang der Geschichte.

Einen Rückschlag könnten die klassischen Energiekonzerne erleiden. Letztendlich sorgt der Streit mit der deutschen Bundesregierung um die geplante Brennelementesteuer für Unsicherheit bei den Anlegern. Die Energiekonzerne hatten vor kurzer Zeit gedroht die Atomkraftwerke abzuschalten.

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Geschrieben von admin, 17. Aug 2010, Rubrik: Analysen, Kommentare schreiben


Zinsentscheidung der FED

Schon im April hatte die FED, die amerikanische Notenbank, vor einer erneuten Blasenbildung gewarnt und entsprechende in Aussicht gestellt. Die große Gefahr soll immer noch in der schwierigen Konjunkturlage zu sehen.

Doch viele Volkswirte sehen in der dauerhaften Niedrig-Zins-Politik ebenfalls Gefahren. Daher sollten sich die Amerikaner auf einen stärkeren und weit reichenden Einsatz von nachhaltigen Reformen einsetzen. Durch eine weitere Niedrig-Zins-Politik befürchtet man die Abschwächung der Konjunktur und der Abwertung der eigenen amerikanischen Währung.

Wie nah die Volkswirte an der Wahrheit zu sein scheine, beweisen die Arbeitslosenzahlen, die letzte Woche bekannt gegebene wurden. An den Märkten kämpfen derzeitig die Bullen und die Bären um ihre gegenseitige Machtposition.

Die Notenbanksitzung dürfte erst einmal ein wenig ein wenig Klarheit bringen. Eine Anhebung des Leitzinses dürfte jedoch etwas unwahrscheinlich sein. Zuviele Amerikaner kämpfen gegen die Arbeitslosigkeit und gegen Zwangsvollstreckungen, weil sie sonst auf der Straße sitzen.

Wahrscheinlicher wird es sein, dass die FED bei ihrer Null-Zins-Politik bleibt. Die FED ist derzeitig enorm unter Druck. Man befürchtet eine zweite Rezession, in welche die amerikanische Wirtschaft erneut fallen könnte. Bereits im letzten Monat hatte Bernanke Konjunkturstützen in Aussicht gestellt. Derzeitig bewegt sich der Markt in lauernder Stellung. Sämtliche Marktteilnehmer befürchten, dass sich die FED dazu entscheidet, weitere Hypotheken und Bonds aufzukaufen. Der Markt kann sich nun nicht mehr auf positive Quartalszahlenberichte stützen, die Berichtssaison läuft aus. Nur noch einige Einzelhändler werden ihre Bilanzen veröffentlichen.

Von der Zuführung frischen Geldes erwarten die meisten Anleger einen erneuten Aufschwung. Die letzten Jahre haben allerdings gezeigt, dass die Handlungsspielräume der FED immer weiter beschnitten werden und kaum noch vorhanden sind. Fleißig die Druckmaschinen anzuschmeißen bringt auf Dauer keine Lösung, erst Recht nicht, wenn die Leitzinsen wieder angehoben werden. Analysten der Goldman Sachs gehen von einer Zinserhöhung erst ab dem Jahr 2012 aus.

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Geschrieben von admin, 10. Aug 2010, Rubrik: Analysen, Termine, Kommentare schreiben


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